Ausführung

Die Ausführung des Z-Bus® Systems

Die Installation des Z-Bus Systems ist einfach, genau so wie die vorausgegangene Planung.

1. Das Setzen der Gerätedosen

Die Gerätedosen, welche später die einzelnen Geräte aufnehmen sollen, werden zweckmäßig am Anfang der Installation gesetzt. Es muß lediglich der Ort festgelegt werden, an dem ein Z-Bus Gerät schalten oder eine Aktion ausführen soll.

Ist etwas vergessen worden, oder kommt ein weiterer Wunsch gegenüber der Planung hinzu, so kann später ohne Weiteres eine zusätzliche Gerätedose eingebaut werden.

Auf die Verwendung von tiefen, am besten besonders tiefen Gerätedosen wird hingewiesen.

2. Die Verlegung der Leitungen

Wie seither üblich wird ein Stromkreis festgelegt, der über einen Leitungsschutzschalter – oder Sicherungsautomaten – abgesichert werden soll. Für die spätere Funktion des Z-Bus ist es unerheblich, ob dabei die Phase L1, L2 oder L3 ausgewählt wird.

Im Beispiel ist die Verlegung für

gezeigt.

Beginnend ab dem ausgewählten Leitungsschutzschalter im Unterverteiler, wird die Leitung auf dem kürzesten Weg bis in eine Verteilerdose am Eingang des Raums geführt. Von dort führt die Leitung zu allen weiteren Gerätedosen. Diese nehmen dann die Z-Bus Geräte im einem weiteren Schritt auf. Jede beliebige Verlegestruktur, Ring-, Stern-, oder Baumstruktur ist möglich. Die richtige Wahl verkürzt die Leitungslänge auf ein minimales Maß.

  • Durch die Wahl der kürzesten Verbindung wird der Verlegeaufwand drastisch reduziert.
  • Notwendig ist lediglich eine 4adrige Leitung 4 x 1,5 mm².
  • Auf dem Sicherungskreis Schlafen 2 finden sich zukünftig Geräte, die auf den Adresskreisen Adresse 01, 02, 30 und 40 miteinander verbunden sind.

Die weitere elektrische Verbindung zu den Geräten im Raum verdeutlicht die

Ganz offensichtlich lassen sich Geräte, die völlig unabhängige Schaltfunktionen besitzen oder Ereignisse auslösen, parallel an einen identischen, 4adrigen Leitungsstrang anschließen.

  • Die Bestimmung, was das Gerät an diesem Ort ausführen soll, ist bisher noch völlig beliebig.

3. Prüfung der Verkabelung

Nach Abschluß der Verkabelung der ersten Raumeinheit, sollten Sie unbedingt im Anschluß die Funktionsfähigkeit prüfen.

  1. Schließen Sie an einer beliebigen, jedoch repräsentativen Stelle einen Sender, mit einer beliebigen Adress-Einstellung an.
  2. Schließen Sie an einer beliebigen, jedoch repräsentativen Stelle einen Empfänger, mit derselben Adress-Einstellung an.
  3. Schalten Sie danach den Leitungschutzschalter (die Sicherung) ein.
  4. Die Teileinheit ist sofort betriebsbereit.
  5. Nehmen Sie eines der Geräte, am geschicktesten ist dies der Sender, und testen Sie einen anderen Kabelstrang an repräsentativer Stelle.
  6. Schalten Sie bitte jeweils vor der Montage oder der Demontage des Z-Bus Geräts den Leitungsschutzschalter aus.
  7. Führen Sie den Test an allen Kabelsträngen aus.

Beim Prüfen der nächsten Raumeinheit gehen Sie ähnlich vor.

  1. Den Empfänger belassen Sie in der ersten Raumeinheit.
  2. Mit dem Sender testen Sie aus dieser nächsten Raumeinheit. Dies von allen notwendigen, repräsentativen Stellen aus. Er schaltet immer den Empfänger in der ersten Wohneinheit.

Komplikationslos erstellen Sie damit das komplette und fehlerlose Leitungsnetz für den Z-Bus. Damit ist sichergestellt, dass das Gesamtsystem am Schluß reibungslos und auf Anhieb arbeitet.

4. Der Einbau der Geräte

Nach Abschluß der Oberflächenbehandlung von Wände, Decken oder anderen Einbauorten werden die Geräte endgültig eingebaut. Das Beispiel

erläutert, die Vorgehensweise. Das entsprechende Gerät wird mit Hilfe der erstellten Adressenliste am Kodierschalter auf die festgelegte Adresse eingestellt. Es wird angeschlossen, eingebaut und mit dem Teil des vorgesehenen Schalterprogramms abgedeckt. Der Z-Bus ist betriebsbereit. Mehr noch – er arbeitet wie er soll.