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Allgemeine Produktinformationen

Bus-Komponenten

Die Bus-Information wird über eine zusätzliche Ader des Kabels übertragen (Neben L, N und PE wird also noch eine Ader BUS benötigt).

Die Bus-Komponenten werden durch einen Kodierschalter adressiert und verfügen über einen geräteabhängigen Befehlsvorrat.

Die Sender senden ein Datentelegramm über die Busader. Durch den Sendertyp ist das gewünschte, auszulösende Ereignis festgelegt. Das Telegramm selbst besteht aus einer Kombination aus  Adresse+Befehl.

Eine spezielle Art von Sendern sind die Wetterstationen. Bei Änderung am Sensoreingang wird auf dem Bus ein sensortypisches Signal gegeben.

Die Empfänger setzen diese Übertragung vom Bus in eine Aktion am Geräteausgang um. Dies erfolgt jedoch nur, falls die übertragene Adresse mit der eingestellten Adresse am Empfänger übereinstimmt.

Die meisten Empfänger benötigen ausschließlich eine Schaltfunktion für Ein/Aus am Ausgang. Dies erfolgt mit stabilen Relais.

Wird eine veränderbare Ausgangsspannung für das Dimmen von Lasten gewünscht, so kommen die Empfänger mit Dimmfunktion zum Einsatz.

Jalousien, Rolladen oder speziell Gleichstrommotoren benötigen 2 Schaltrichtungen und den Zustand Stop. Dies kann mit den Empfängern mit Bewegungsfunktion, oder mit den Gruppenempfängern mit Berwegungsfunktion geleistet werden.

Mit einem Sender und einem Empfänger kann bereits ein voll funktionsfähiges Bussystem installiert werden. Als Abschluß des Systems ist noch ein zentraler Buswiderstand einzubauen.

Sind mehr als 500 Leitungsmeter verbaut, so kann mit einem Linienkoppler eine weitere  500 m Strecke aufgebaut werden.

Für einache Logikanwendungen, wie Zentralfunktionen für Licht oder Jalousien, ist die Logiksteuerung geeignet.

Die Homecontrol  kann für alle ereignisorientierten Steuerabläufe auf dem Z-Bus verwendet werden. Die Visualisierungsfunktion und der Zugriff auf den Z-Bus über LAN, WLAN oder das Internet ist das Highlight.

Die Adressen

dip5_kleinDie 243 verfügbaren, dezimalen Adressen werden mit Hilfe des Kodierschalters in das  ternäre Zahlensystem umgesetzt. Dies gelingt mit einem 5 position tri-state Dip-Schalter. Er ist aus 5 Einzelschalten, die jeweils 3 Schaltstellungen besitzen, aufgebaut. Damit lassen sich 35 = 243 verschiedene Möglichkeiten einstellen.

Beim Einsatz eines 4 position tri-state Dip-Schalters stehen 34 = 81 dezimale Adressen zur Verfügung.

Die Befehle

Die Befehle lassen sich in Einzelbefehle und Zentralbefehle untergliedern. Die Einzelbefehle sind mehrdeutig, die Zentralbefehle dagegen eindeutig.

Einzelbefehle ändern den Schaltzustand eines einzelnen Gerätes, z.B. Umschalten der Lampe in einem Raum. Der Zustand ist zwar undefiniert, lässt sich von der einzelnen Schaltstelle aus unmittelbar erkennen.

Zentralbefehle ändern den Zustand eines Gerätes dagegen ganz gezielt. So kann z.B. eine Jalousie in einem entfernten Zimmer gezielt geöffnet werden.

Die gängigsten Befehle:

Einzelbefehle Zentralbefehle